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13-stündiger Kuraufenthalt im Einzelzimmer, inkl. 3-Gänge-Abendessen, Frühstück, Massage, Reinigungsservice und kostenloser Transport ins Pflegeheim.

Und meine wohl längste Überschrift überhaupt. Also nun zu der kleinen Geschichte. Es war 22.04 Uhr. Ich hatte grade meine Katze eingefangen, ihr etwas zu Essen hingestellt und wollte zurück in mein Zimmer stapfen. Es klingelte an der Haustür. Der Schreck durchfuhr mich. Sollte ich hingehen? Ich konnte nicht erkennen wer vor der Haustür stand. Unsicher stapfte ich die Treppe hinab, durchsichtige Augen der Störenfriede beobachteten mich. Schnell schaltete ich das Außenlicht an. Meine Nachbarn. Die komplette Familie. :shock: . Ich öffnete. ‘Hast du grad deine Katze gerufen? Ist das deine?’ Mein Blick viel auf den Boden. Mich starrte ein kleines Katzenkind an. Rotgetiegert mit goldenen Augen. ‘Äh…nein.’

Unsere Nachbarn schilderten mir den Leidensweg des kleinen Tigers und seine panische Reaktion vor Autos, die in des öfteres fast zum Verhängnis wurden. Wir waren uns einig, dass das Teir nicht alleine in der Nacht herum geistern durfte. Unsere Nachbarn haben einen Hund und ich habe ein freches Biest von Katze, die keinen Fremden in ihrem Königreich duldet. Ich beschloss die Katze mit rein zu schmuggeln, sie in ein Zimmer zu sperren und sie etwas auf zu peppeln.

Ich nahm fürs Geheimversteck das Zimmer meines Bruders. Ich bastelte ein Katzenklo, holte einen sauberen Trinknapf und stellte dem Kätzchen ein Teller mit zerkleinerten Nassfutter hin. Es war nicht satt zu kriegen. Nach 3 Schälchen Futter fand ich war es mal genug. Ich wollte das Tier nicht überfüttern. Einmal kurz drunter geguckt: Es ist ein ER. Der erste Name der mir in den Sinn kam war ‘Charlie’.  Charlie war verschmust, stubenrein und nach längerem Betrachten sah ich kleine, schwarze Punkte in seinem Fell krichen.

Zum Glück hatte ich noch Front Line. Ich hollte mir heute übriegens auch was gegen Flohbesuche, um sicher zu gehen…Ich wünschte dem kleinen Katzentier eine Gute Nacht und ging nach oben. Charlie schrie und meine Katze spitze hellhörig die Ohren. Sie roch an meinen Händen, an meinen Klamotten, an meinen Socken und wich knurrend zurück. Ich versuchte sie mit Milch und Wurst zu besänftigen, aber sie vertraute den milden Gaben nicht…

… [Fortsetzung folgt] :D