Archiv für Oktober 2009
Umzugstagebuch #4 – Der Tag der Deutschen Einheit ohne Einheit

Samstag, der 3. Oktober 2009: Alle Geschäfte zu!
. Und nichts mit ausschlafen, um 9. 00 Uhr gings auf. Wir haben die 2 mitgebrachten Regale aufgebaut, den Esstisch zusammen gedreht und die Töpfe zusammen geschraubt. Töpfe zum Schrauben… so was kann es nur bei Ikea geben! Nach einem stärkenden Mittagessen wurden die Lampen montiert, die wir billig bei mömax ergattert haben. Papa war von der Qualität nicht begeistert, eher im Gegenteil: ‘Was aus China kommt, kann man nicht an die Wand hängen!’.
. Mama und ich haben in der Zeit die Essnische mit einem Bild verziert. Im Anschluss hat meine Mutter die Vorhänge aufgehängt und abends noch die Sessel zusammen gebaut, damit Papa bequem Fussball gucken konnte. Ich habe versucht etwas zu schlafen, die nächste Woche wird anstrengend und ich muss dort gut aufpassen in der Schule.
Bild: Abendhimmel, vom Balkon aus fotographiert
Umzugstagebuch # 3 – Fett weg innerhalb eines Tages!!!

Ich war schon ganz aufgeregt, wie die Klassenlisten aussehen werden. Natürlich habe ich vor Aufregung kaum geschlafen.
. Als ich Freitagmorgen vor den Listen stand, kam die Enttäuschung. Es musste ja so kommen, wir wurden in verschiedene Klassen gesteckt.
Wir hatten 3 Blöcke, in denen wir jeweils in das Fach eingeführt wurden und uns vorstellen mussten. Alle wollen wissen, ob wir schon Kenntnisse in den Fächern haben
Am Ende meines ersten richtigen Schultages bin ich noch mal ins Sekretariat gegangen und bin auf unseren Schulleiter gestoßen und habe nach einem Klassenwechsel gefragt. Er wollte erst nicht, aber ich habs das hin und her gebogen und es hat doch geklappt!
Jetzt bin ich mit den Mädels, die ich schon kannte, in einer Klasse. Sprich: Ich komme Montag wieder in ein fast fremdes Klassenzimmer *seufz* Hoffentlich bekomm ich net noch mehr Pestbeulen!
Mama hat dann schnell Ravoli aus der Dose gezaubert und dann sind wir fix zu Ikea und haben da die erste Rutsche gekauft: 2 kleine Tische, Eimer, 2 Sessel, 2 Stühle, Teller, Töpfe, Pfannen und zu viel Kleinkram
Dann waren wir noch bei toom und haben Farbe und Krams gekauft, für mein Schlafzimmer. Und bei Aldi halt Überlebens-Ceralien fürs Wochenende. Morgen (Samstag, 3 Oktober) ist ja zu: Mistgeficke!!!
Meine Mutter und ich haben – mit viel Mühe und noch mehr Not – die zwei Stühle zusammen gebaut.
Gegen 20.15 Uhr trudelte dann endlich mein Vater hier ein und wir mussten das Auto in finsterer Finsternis ausräumen. Ich weiß nicht wie oft ich hin und her gerannt bin, aber es hat gereicht, dass ich mich nach diesem Tag 5 Kilo leichter gefühlt hab.
. Zum Glück hat uns einer meiner lieben Nachbarn geholfen und es ging alles etwas schneller
Meine Omi hat mir eine Wärmflasche via Papaexpress mitgegeben, mit selbst-gehäckeltem Bezug. Total toll
Danach war ich erstaunlicher Weise noch so in Schwung, dass ich glatt meinen Schreibtisch zusammen gebaut hab, die Lampe aufgestellt und meinen Drucker, Festpallte etc verkabelt hab. Meine Eltern waren schlussendlich dann doch froh, als ich mich in mein Kämmerchen zurück gezogen habe, wo ich grad diesen Bericht texte
Erkenntnis des Tages: Ikea-Bauanleitungen sind komplex. Wenn man eine Sache anders macht, kommt man nicht auf das Endresultat!
Ach und mein Handyladegerät hab ich jetzt auch wieder, habs zu Hause vergessen gehabt
Wochenschau #41

Der Süden.
Seit zwei Wochen bin ich nun hier und erkunde die Gegend. Ich habe mir alles etwas schöner und interessanter vorgestellt, doch irgendwie ist es hier doch sehr ungewohnt anders. Hier ist vieles dreckig und kaputt, wo ich doch dachte, dass hier alles etwas besser wäre, durch diese große Wirtschaft hier. Naja, vielleicht ist es auch die falsche Jahreszeit um die Schönheit der Umgebung richtig wahr zu nehmen. Während ich und meine Mitschüler vorletzte Woche noch ausgiebig Sonne in den Pausen getankt haben und mit Top oder T-Shirt rumrennen konnten, sind wir jetzt bei 1 °C angelangt. Das ging fix. Zu fix, denn momentan merke ich schon die Anzeichen einer Grippe.
Rückblick.
Die letzten Wochen waren sehr anstrengend: Das ungewohnt frühe Aufstehen, der Umzug und das Einleben hier… seit Dienstag bin ich alleine hier und weiß grad nicht, wie ich ohne Internet die Zeit totschlagen soll. Die meiste Zeit grübel ich darüber, wie ich meinen Haushalt organisieren soll. Samstag wird Wäsche gewaschen, Montag wird gebügelt, Freitag wird geputzt etc…
Vorschau.
Pläne habe ich direkt noch keine. Ich werde wohl die meiste Zeit den Stoff der letzten drei Wochen einhämmern, da ich die kommende Woche Ferien hab und damit ich da nicht ganz soviel lernen muss. Denn ich fahre wieder nach Hause für diese kurze Zeit und möchte natürlich möglichst viel Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Ansonsten muss ich mir noch ein Thema für meine Hausarbeit auswählen und am Wochenende wird dann endlich mein Bettchen geliefert und dann wache ich bestimmt nicht mehr jede Nacht 3 mal auf!
Umzugstagebuch #2 – blabla und mömax
Wir schreiben Donnerstag, den 1. Oktobertag 2009. Um 7.24 Uhr klingelte mich der Wecker aus einem Albtraum und eine 3/4 Stunde später betrachtete ich die Pestbeulen auf meiner Stirn im Spiegel. Ich habe nie Pickel, nur wenn ich gestresst bin. Also, klasse Vorraussetzung für den ersten Schultag.
.Zum Glück habe ich einen Pony.
. Zur Einschulung bekam ich von meinen Eltern den orangen Speilzeug-Trabant, den wir letztens auf den Flohmarkt in Hannover erspäht hatten
Wir wurden um 10 Uhr in die Aula geführt und durften lauter Vorträge hören, die fast alle das selbe beinhalteten. Ich hatte echt Angst, eins der einzigsten Mädels in dem Jahrgang zu sein, doch zu meiner Überraschung waren es mindestens mehr als 10. Nun stellt sich die Frage, wie viele davon in meine Klasse kommen. Ich hoffe natürlich auf meine neuen Bekanntschaften
Da wir schon gegen 12 Uhr fertig waren, lief ich geschwind in meine neue Wohnung, warf meine lesende Mama vom Pustebett und wir fuhren zu mömax: Einem Möbelhaus, das wir noch nicht kannten. Es ist etwas schäbig und unstrukturiert, aber hat sehr süße, preiswerte Sachen. Die Hündchen gabs dort auch
Wir haben auch dort fein gegessen und sind anschließend in die Böblinger Stadt. Diese begeistert mich nun gar nicht. Alles sehr rausemausig und vergammelt. Außer der Rewe, da stinkt es ausnahmsweise nicht!
. Mama wollte noch zu Ikea, aber das war mir zu stressig. Ich war sowas von im Eimer, habe auch nichts mehr gemacht.
Frage des Tages: Wo ist mein Ladegerät?
Umzugstagebuch #1 1/2 – Ach Quatsch!

Wenn ich zu meiner Schule auf schnellsten Wege gelangen möchte, muss ich unter einer Unterführung durch, die leicht verlassen ist. Meine Mutter hat mir nahe gelegt, ich solle da bitte nicht lang gehen, sondern den sichereren Umweg wählen, damit sich nicht so besorgt sein müsste. Ich hielt das für Blödsinn und bin am Mittwoch, auf dem weg zum Penny, gleich meine Lieblingsabkürzung gegangen. Was musste passieren? Bei meinem Glück wurd ich doch gleich angemacht, von zwei jungen Männern, die nicht ihren Ursprung in Deutschland haben(was ja nicht grade von Bedeutung ist, aber mir meist noch etwas mehr Angst macht). Ich ging nicht groß drauf ein und lief zielstrebig weiter, doch die Herren wollten so schnell nicht ablassen.
. Naja nach zehn Metern, als ich um die Ecke war, war endlich Ruhe. *seufz*
Umzugstagebuch #1 – Wahrnehmung
Wir schreiben den 30. September 2009. Um 10.08 Uhr startete der Damenclub in die südlichen Regionen. Unser Navigationssystem alias ‘TomTom’ gab uns eine exakte Entfernung des Reiseziels von genau 500 Kilometer an, die wir in 5 Stunden und 2 Minuten durchschnittlich erreichen sollten. Unsere Ankunft verzögerte sich um ca. 1 1/2 Stunden, da wir mal für große Prinzessinnen mussten und unsere Magen bitterlich knurrten. Um 16.25 Uhr gab unser Navigator bekannt, das wir unseren Bestimmungsort erreicht hätten. Mühsam schleppten wir uns 2 Stockwerke zu Fuß in mein zukünftiges Reich.
Wir wurden von meiner Vermieterin begrüßt und nahmen den endlos langen Vertrag durch. Dann wurde jeder Kratzer an der Wand analysiert und schriftlich dokumentiert. Als wir diese Hürde genommen hatten, trugen wir alles, was uns in unserer Polo-Kutsche begleitete, nach oben. In meinem nächsten Bericht werde ich bestimmt über Muskelkater in den Oberschenkeln klagen.
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Anschließend mutierte ich zum Suchti und musste den nächst-gelengenen Supermarkt aufsuchen, wo ich mir eine Flasche Cola Light gönnte. Ich bin zu der Entdeckung gekommen, dass ich zwei Supermärkte in meiner Nähe habe. Einmal Norma, wo es absolut nicht normal riecht und Penny, wo es auch nicht grade besser duftet.
. Dazu sind mir ein paar schaurige Gestalten über den Weg gelaufen, wo mich mindestens einer angegraben hat. Ich hoffe inständig, dass er nicht auf meine Schule geht.
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Ansonsten hat alles geklappt: Wir leben aus Tüten und speisen auf Campigtischen, schlafen auf einer Luftmadratze und warten sehnlichst, dass der Mann des Hauses bald mit dem Rest nachkommt.
Fortsetzung folgt!
Nach zwei Wochen…

…bin ich wieder halbwegs da. Mein Internetanschluss lässt noch einige Wochen auf sich warten, daher blogge ich notbedürftig via Schulinternet. Ich habe ein kleines Tagebuch Tag für Tag abgespeichert, welches ich übergangsweise hier veröffentlichen werde. Mir fehlt einfach grad die Zeit, mich groß hier in der Schule im Internet zu vertiefen, da hier ja momentan noch wesentlich wichtigere Dinge Vorrang haben, wie zB Einleben, den neuen Stoff, mit dem wir überhäuft werden, zu folgen etc.
Projekt 52 – Zauberei

Welcher Zauberschüler hat des verhext? Diese lustigen Figürchen habe ich letztes Wochenende auf den Flohmarkt in Hannover entdeckt und dachte, das passt gut zum P52-Thema dieses Wochenende. Ein Arsch mit Ohren… sehr geile Kreation, finde ich.
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